Die Mischa Gohlke Band geht in Schulen, Universitäten, Firmen und andere Einrichtungen, um Impulse für die gelebte gesamtgesellschaftliche Inklusion freizusetzen.

Die Veranstaltungen werden exklusiv umgesetzt oder finden im Rahmen von Kongressen, Kampagnen, Sommerfesten, Projektwochen, usw. statt.

Folgende Aktionen können gemacht werden:

  • Konzert
  • Workshops/Seminare
  • Interviews, Vortrag & Talkrunde

Konkretes & Details können gerne im persönlichen Dialog besprochen und kreiert werden. 🙂


Praxis-Beispiel 1:

Im Dezember 2016 ist die Band über UNDP im Rahmen der Kampagne „United in Diversity“ in Belarus (Weissrussland) gewesen. Zunächst gab es mit den Studenten vor Ort eine lockere Kennenlernrunde und Bandleader & Inklusionsbotschafter Mischa Gohlke hat einen kurzen Vortrag zum Thema Inklusion gehalten. Anschließend wurde in den beiden Workshops „Musik-Orient“ und „Chorspirit“ intensiv gearbeitet. Beim Chor-Workshop konnten die Studenten einen Einblick in das Singen bekommen und haben den Inklusionssong „AndersSein vereint“ auf Englisch eingeprobt. Abends wurde dann – nach einem Konzert von der Mischa Gohlke Band – der Inklusionssong gemeinsam in der ausverkauften Philharmonic Minsk zum großen Finale aufgeführt. Ein wunderbares Erlebnis. 🙂

Praxis-Beispiel 2:

Bei dem Sommerfest 2017 des „LBZH Oldenburg“ hat die Mischa Gohlke Band über ein Konzert hinaus einen Rhythm´n´Groove Workshop zusammen mit den Schüler/innen vor Ort gemacht. Dazu hatte eine Schulklasse eine Talkshow mit Talkgast Mischa Gohlke vorbereitet, welche im Forum vor den Schülern, Eltern und Lehrern präsentiert wurde. Es war informativ, musikalisch und gelacht wurde auch viel. 🙂

Praxis-Beispiel 3:

Bei den den „Konfliktlotsentagen“ im Oktober 2017 in Bad Segeberg hat der Drummer Oliver Steinwede von der Mischa Gohlke Band einen kurzen Rhythm´n´Groove Opener gemacht und der Saal hat gebebt. Anschließend hat die Band ein 20-minütiges Erföffnungskonzert gespielt. Als letzter Song wurde der Gassenhauer „Knockin´ on heavens door“ gespielt, bei dem einige Lehrer & Schüler auf die Bühne gekommen sind und leidenschaftlich mitgesungen haben. Darüber hinaus hat Mischa Gohlke den Workshop „Umgang mit Stärken, Schwächen, Erfolgen und Frustration“ angeboten, in dem zusammen mit ca. 20 Konfliktlotsen ein reger Erfahrungsaustausch ermöglicht wurde. Die Ergebnisse wurden zum Abschluss der Veranstaltung vor allen Teilnehmer/innen auf der Bühne präsentiert. Inklusion rockt! 🙂


Übersicht – Mögliche Workshops Mischa Gohlke Band:

 

Kompakter Musikworkshop von/mit der „Mischa Gohlke Band“:

Wenn die weiter unten genannten Workshops bezüglich Räume, Kosten und ggfs. Dolmetscher zu aufwendig sein sollten, dann kann es auch einfacher gehalten werden. In diesem Fall wird lediglich 1 kompakter Workshop mit der gesamten „Mischa Gohlke Band“ gemacht.

Folgende Inhalte:
– Mischa Gohlke stellt sich vor und redet über die „ganzheitliche Inklusion“. Anschließend interaktive Gesprächsrunde mit Fragen und Diskussion.
– Rhythm´n´Groove, u.a mit Klatschübungen und Füßen stampfen
– Musik-Orient: Es werde die Instrumente Schlagzeug, Bass, Gitarre und Keyboard vorgestellt und von den Teilnehmer/innen angespielt.
– Die Gesangsstimmen vom Refrain des Inklusionsongs „AndersSein vereint“ werden gemeinsam eingeprobt und am Ende des Tages zusammen mit den Teilnehmer/innen live auf der Bühne performt.
– Gemeinsames Ausklingen, weiteres Kennenlernen, usw.

Teilnehmeranzahl: flexibel
Vorkenntnisse an den Instrumenten wären cool, aber kein Muss


Dozent: Mischa Gohlke (Projektleiter „Grenzen sind relativ e.V.“, Musiker, Dozent, Coach, Autor, Speaker, Aktivist und vor allem Mensch)

WS 1: „Grenzen sind relativ “

Weit verbreitete Glaubenssätze wie „aufgrund einer Hörschädigung kann man keine Musik machen“, „Ich habe kein Talent, um zu singen“ oder “Du bist zu alt, um etwas Neues anzufangen“ machen deutlich, dass wir Menschen generell dazu neigen, uns bewertende Denkmuster anzueignen. Aber Grenzen sind auch relativ. Wenn wir ein Bewusstsein entwickeln, dass z.B. auch Menschen mit einer Hörschädigung Musik ausüben können, können wir die Grunderfahrung, dass das scheinbar Unmögliche möglich ist, auf verschiedenste Lebensbereiche zu übertragen.

Mischa Gohlke sagt dazu: „Es ist spannend, gerade das zu machen, was man scheinbar am wenigsten kann. Grenzen zu spüren, anzunehmen und zu transformieren. An diesen Prozessen können wir wachsen, einen konstruktiven und gesunden Umgang mit Stärken, Schwächen, Erfolgen und Frustrationen zu finden. In uns allen stecken viele Potentiale, die gelebt werden wollen.“

WS 2: „Ganzheitliche gelebte Inklusion“

Inklusion ist ein in Deutschland viel diskutiertes und mit vielen Berührungsängsten behaftetes Thema. Zumeist wird Inklusion auf die „Integration“ von Menschen mit formal anerkannter Behinderung runter gebrochen. Dabei kann, will und muss Inklusion wesentlich mehr sein!
Wir ALLE sind „behindert“. Egal ob körperlicher, mentaler, sozialer, emotionaler, empathischer, finanzieller oder/und struktureller Natur. Viele Barrieren finden in unseren Köpfen statt. Inklusion ist keine Spezialkonvention, sondern die Konkretisierung der vorhandenen universellen Menschenrechte.

Im Sinne eines ganzheitlichen Inklusionsverständnisses umfasst Inklusion alle Aspekte, die das Leben in einer komplexen heterogenen Gesellschaft ausmachen: soziale, bildungspolitische, wirtschaftliche, konsumelle, ökologische, kulturelle, spirituelle, dezentrale, globale, persönliche, zwischenmenschliche und kollektive Themenbereiche können nicht mehr getrennt voneinander, sondern müssen – in Beziehung zueinander stehend – als Ganzes wahrgenommen (und angenommen) werden.


Viele Menschen glauben in Deutschland, dass sie unmusikalisch sind. Das trifft aber nicht zu. Lediglich 2-3% der Bevölkerung sind laut wissenschaftlicher Untersuchungen unmusikalisch, d.h. 97 – 98 % sind musikalisch. Also auch Du !

Dozenten: Rico Bowen & Oliver Steinwede (Profimusiker, Produzenten, Songwriter, getourt mit Madonna, Shakira, Stevie Wonder, Dave Matthews Band, The Magic of Santana, Torfrock, uvam.)

WS 3: „Chorspirit inklusiv“:

Du liebst es zu singen und hast Lust mit einem Chor und echten Profis auf der Bühne zu stehen?! Egal ob du zum ersten Mal singst oder schon fortgeschritten bist, du bist herzlich willkommen! Gemeinsam werden wir den Inklusionssong „AndersSein vereint“ erproben und am Ende des Workshopstages mit Band gemeinsam performen. Ganz nebenbei bekommst du wertvolle Tipps für deine Stimme und lernst mehr über Rhythm&Groove. Und wenn du Lust hast auf ein Rap- oder Gesangssolo bist du hier ebenso richtig!

Technik vor Ort: Gesangsanlage & 2 Gesangsmikros + Musikanlage für Backing Tracks
Maximale Teilnehmer/innen: Bis ca. 50 Menschen
Vorkenntnisse wären cool, aber kein Muss

WS 4: „Musik-Orient“

Beim „Musik-Orient“ können die Teilnehmer die Instrumente Bass, Gitarre, Schlagzeug, Keyboard sowie Gesang kennenlernen, ausprobieren und sich dabei erfahren. Geleitet und gecoacht werden die Teilnehmer von erfahrenden Profimusikern, die dabei einen umfassenden Einblick in die Musikwelt – sicherlich mit einigen lustigen Anekdoten – vermitteln werden. Gemeinsam wird ein (inklusiver) Song erarbeitet, der noch am Veranstaltungstag „live alive“ auf der Bühne präsentiert wird. Alle Workshopteilnehmer bekommen Lehrmaterial für die jeweiligen Musikinstrumente für zu Hause.

Technik vor Ort: Drumset, Bassamp, Keyboard, Gesangsanlage & 2 Gesangsmikros
Maximale Teilnehmer/innen: Bis ca. 20 Menschen
Vorkenntnisse an den Instrumenten wären cool, aber kein Muss

WS 5: „Rhythm & Groove“

Das ist ein Rhythmus, wo jeder mit muss!“: Rhythmusschwierigkeiten sind aufgrund sozialer, kultureller und musikalischer Ursachen in Deutschland und Europa normal. Niemand braucht sich genieren, weil er/sie „2 linke Füße“ oder „Hände“ hat. Erste Hilfe gibt es in diesem Kurs. Moderne Popularmusikschulen in den USA und in Deutschland bieten Rhythm & Groove als eigenständiges Unterrichtsfach an. Melodien von Songs kommen erst richtig zur Geltung, wenn der rhythmische Rahmen stimmt. Durch Klatschübungen , rhythmisches Gehen und Fußstampfen(„Indianertanz“) werden Grooves, also Rhythmen, über das Gehör und Gefühl wahrgenommen und gelernt. Durch dieses spezielle Körper- und Sinnestraining fällt es mit zunehmender Zeit immer leichter, das Gehörte und Erfühlte auf das jeweilige Instrument zu übertragen – ganz ohne Noten. Übungen & Grooves aus Pop, Rock, Soul, Blues, R & B, Hip-Hop, Funk und Punk, Metal.

Technik vor Ort: keine, ggfs. Percussion
Maximale Teilnehmer/innen: Bis ca. 100 Menschen
Vorkenntnisse keine