Idee:

Im Rahmen von größeren Konzerten, Festivals und Tourneen wird ein spannendes kreatives Vorprogramm kreiert, bei dem den Besuchern vor Ort die „ganzheitliche gesamtgesellschaftliche gelebte Inklusion“ auf eine interaktive, erfahrbare und mitreißende Art und Weise nahe gebracht wird.

Sinn und Zweck:

Mit dem neuen Ansatz des „Inklusion-Supports“ schafft man auf den Veranstaltungen eine erfrischende Abwechslung. Die Veranstalter, Künstler und Bands engagieren sich für die essentielle Thematik Inklusion und es können auf diesem Wege Impulse für eine inklusive Gesellschaft freigesetzt werden.

Aufhänger: Kampagne „AndersSein vereint – Inklusionssong für Deutschland“:

plakat-AVS-onlineIn der aufwendigen wie mitreißenden Musikvideoproduktion singen, grooven, rappen und gebärden über 80 Protagonisten von universeller Verbundenheit und Überwindung persönlicher wie gesellschaftlicher Grenzen.

Aus der Komposition von Sängerin Katrin Wulff hat die Mischa Gohlke Band zusammen mit dem Produzenten Jan Philipp Kelber (Ina Müller, Christina Stürmer, usw.) einen eingängigen Crossover Sound kreiert, der mit den StimmenASV Festival _ AndersSein vereint _ Foto by Marie Tabuena von Orange Blue Sänger Volkan Baydar, Bluesröhre Jessy Martens, Rolli Rapper Graf Fidi und Marie Garroths sanfsten Soul bereichert wird. Protagonisten wie Aktivist Michel Arriens, Tänzerin Kassandra Wedel, Buchautor Dirk C. Fleck, Sängerin Lilian Gold, Darstellerin Lara Hahnel und Schülerin Laila Wulfers machen zusammen mit dem Gebärdenchor „HandsUp“ sowie vielen weiteren Mitwirkenden machen im Video den2. ASV Festival Abendblatt, Mopo & Oxmox „Kreis rund“.

Ziel ist es mit der „ganzheitlichen gesamtgesellschaftlichen gelebten Inklusion“ in der Mitte der Gesellschaft anzukommen, für die Thematik zu sensibilisieren & zu begeistern, Menschen, Netzwerke und Themen zusammenzubringen und vor allem Basisarbeit zu leisten.

Unter folgenden Links gibt es alle Informationen über das Song- und Videoprojekt, die Kampagne, den Background, die Band, Gastsänger und Protagonisten und das „3. AndersSein vereint Festival“ am 18.11.16 im Knust Hamburg: www.grenzensindrelativ.de/anderssein-vereint-2/inklusionssong-fuer-deutschland.html 

Umsetzung „Support Inklusion – Support mal anders!“

Die inklusive Band „Mischa Gohlke Band feat. Katrin Wulff“ macht den Support-Act. Als Special Guests können sehr gerne die „AndersSein vereint – Gastsänger“ Volkan Baydar, Jessy Martens, Graf Fidi und Marie Garroth sowie der Gebärdensprachchor „Hands up“ oder/und Moderator Markus Riemann mit ins Boot geholt werden. Darüber hinaus können folgende Aktionen vor Ort gemacht werden:

  • NDR InklusionsfackelLive-Performance parallel zum Musikvideo „AndersSein vereint – Inklusionssong für Deutschland“
  • Lokale Kinder-, Jugend- und Behindertenvereine werden im Vorfeld eingeladen, bei dem Inklusionssong „AndersSein vereint“ auf der Bühne im Chor mitzusingen und können diesen im Vorfeld des Konzerts zusammen mit der Band einproben.
  • Interviews mit den Künstlern 05_buehne_DSCF9530
  • Gebärdensprach-Barkeeper-Aktion
  • Inklusionsforum, auf dem sich Projekte, Initiativen und Organisationen präsentieren können
  • Interaktive Erlebniswelten, in denen Sinne und Wahrnehmungen auf unkonventionelle und interessante Art und Weise angesprochen und erfahrbar gemacht werden
  • Künstlerische Präsentationen zur Fragestellung „Was ist Inklusion?!

Inklusion & Inklusionsverständnis

 „Bei Inklusion gibt es keine Diskussion um Inklusion.“ (Wolfgang S. Zechmayer, Schauspieler)

Inklusion ist ein in Deutschland viel diskutiertes und mit vielen Berührungsängsten behaftetes Thema. Zumeist wird Inklusion auf die „Integration“ von Menschen mit (formal anerkannter) Behinderung runter gebrochen. Dabei kann, will und muss Inklusion wesentlich mehr sein!

  • Wir ALLE sind „behindert“. Egal ob körperlicher, mentaler, sozialer, kultureller, emotionaler, empathischer, finanzieller oder/und struktureller Natur. Viele Barrieren finden in den Köpfen statt.
  • Inklusion ist keine Spezialkonvention, sondern die Konkretisierung der vorhandenen universellen Menschenrechte.
  • Wir brauchen einen grundlegenden gesellschaftspolitischen strukturellen Wandel sowie eine differenzierte Auseinandersetzung, was sich hinter Bewusstsein, Wahrnehmung, Kommunikation und den scheinbaren Realitäten überhaupt verbirgt.

Im Sinne eines ganzheitlichen Inklusionsverständnisses umfasst Inklusion alle Aspekte, die das Leben in einer komplexen heterogenen Gesellschaft ausmachen: soziale, bildungspolitische, wirtschaftliche, konsumelle, ökologische, kulturelle, spirituelle, dezentrale, globale, persönliche, zwischenmenschliche und kollektive Themenbereiche können nicht mehr getrennt voneinander, sondern müssen – in Beziehung zueinander stehend – als Ganzes wahrgenommen (und angenommen) werden.

Die Gedanken um den Begriff Inklusion sind nicht neu, im Gegenteil. Der aktuelle „Inklusions-Hype” bietet jedoch die große Chance – auf Grundlage einer ganzheitlichen Bewusstseinsdebatte – zukunftsweisende gesellschaftspolitische Prozesse und Strukturen bzw. die „Gesellschaft von morgen” in die Wege zu leiten. Inklusion betrifft uns ALLE!