Initiator & Projektleiter

Mischa Gohlke (Musiker, Aktivist, Projekt- & Eventmanager, Dozent, Coach, Autor, Speaker und vor allem Mensch)

Mit einer an Taubheit grenzenden Hörschädigung hat Mischa Gohlke PortraitMischa „trotz“ oder/und gerade wegen seines vermeintlichen Handicaps das Abitur auf der Regelschule gemacht und ist den Weg als Profimusiker eingeschlagen. Parallel zum Studium „Kultur- und Medienmanagement“ an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg gründete Mischa im Jahr 2006 die Event- und Projektmanagementagentur „migo connections“. Allein 2010 wurden über 100 Veranstaltungen, Festivals und Konzerte im norddeutschen Raum realisiert. Als glaubwürdiger Botschafter initiierte er im Oktober 2011 die deutschlandweit einmalige Initiative „Grenzen sind relativ“.  

„Im Sinne eines ganzheitlichen Inklusionsverständnisses umfasst Inklusion alle Aspekte, die das Leben in einer komplexen heterogenen Gesellschaft ausmachen: soziale, bildungspolitische, wirtschaftliche, konsumelle, ökologische, kulturelle, spirituelle, dezentrale, globale, persönliche, zwischenmenschliche und kollektive Themenbereiche können nicht mehr getrennt voneinander, sondern müssen – in Beziehung zueinander stehend – als Ganzes wahrgenommen (und angenommen) werden. Wir brauchen einen grundlegenden gesellschaftspolitischen strukturellen Wandel sowie eine differenzierte Auseinandersetzung, was sich hinter Bewusstsein, Wahrnehmung, Kommunikation und den scheinbaren Realitäten überhaupt verbirgt. Auf in eine neue Beziehungskultur.“

Vorstand:

1. Vorsitzender: Volkan Baydar (Sänger, Komponist, Musikproduzent)

Wer kennt sie nicht, die Stimme von Orange Blue,volkan-baydar-portrait die mit „She´s got that light“ im Jahr 2000 die Charts eroberten? Der Mann mit türkischen Wurzeln ist nicht nur einer der besten Soulsänger Deutschlands sondern engagiert sich seit Jahren auch für soziale Zwecke, u.a. für die Vereine KinderLeben und Grenzen sind relativ. Im KulturForum wird er mit seinem Soloprojekt zu hören sein. www.volkanbaydar.de

„In dieser immer schneller werdenden Welt ist es heutzutage mehr denn je wichtig, sich für die richtigen Werte zu entscheiden und dafür zu kämpfen. Trotz der immer weiter wachsenden Technologie scheint die Lebensqualität zu schrumpfen. Es tauchen neue Phänomene auf, wie ADS oder Burnout. Die Menschheit hat es noch nicht geschafft, in Frieden miteinander zu leben. Unsere Gesellschaftsstrukturen sind harten Belastungen ausgesetzt: Es herrscht Krieg, Terror, Hunger, Krankheit. Religion wird missgedeutet und missbraucht. Wirtschaftlicher Reichtum einer Region setzt immer Armut in einer anderen voraus. Es wird in dieser Welt immer schwieriger, sich zu enthalten, man muss sich für eine Seite bekennen. Bei genauster Betrachtung wird man zu der Erkenntnis kommen, dass nicht Geld das wichtigste Element ist, nicht das neuste Smartphone oder das schnellste Auto, sondern die Menschlichkeit. Wir müssen endlich erkennen, dass alle Menschen auf ein und der selben Erde wohnen, die es zu pflegen gilt. Wir sind alle gleich viel Wert, dabei spielt die Rasse, Farbe, Religion, Sexualität, Alter oder Lebensweise keine Rolle. Ich würde sogar einen schritt weiter gehen und behaupten, wir haben ein und denselben Gott, der endlich stolz sein möchte auf seine Kinder, die einander helfen und verstehen. Der erste und größte Schritt, Dinge zu verändern ist der, sich selbst zu reflektieren und zu verändern. Ich versuche dies jeden Tag und gebe mein Bestes dafür. Geben wir alle unser Bestes und sprengen gemeinsam die Grenzen, die als erstes in unseren Köpfen entstehen. Denn Grenzen sind relativ.“

2. Vorsitzender:  Prof. Dr.-Ing. Stephan Olbrich (Experte für IT und Medientechnologie)

Stephan Olbrich arbeitet an der Universität Hamburg,bc5a3553chd ist Direktor des Regionalen Rechenzentrums (IT- und Medientechnische Services) und Professor am Fachbereich Informatik (Wissenschaftliche Visualisierung und Paralleles Rechnen). Darüber hinaus ist Stephan leidenschaftlicher Besucher und Fotograf von/bei diversen Konzert- und Kulturveranstaltungen.

In meinem ganzheitlichen Verständnis geht es bei der Inklusion um die Überwindung allgegenwärtiger zwischenmenschlicher Barrieren, die etwa durch unterschiedliche Lebensumstände, Wahrnehmungen oder Kenntnisse verursacht werden. In diesem Sinne schafft der Verein „Grenzen sind relativ“ integrative Erlebnisse. Kunst, Kultur und Kommunikation – u. a. „Weltsprache Musik“, „Offene Wissenschaft“ und „Neue Medien“ helfen, diese gesellschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen.“

Schriftführer: Mathias Witt (Psychotherapeut. / HPG.)

Mathias Witt, geb. 1957, arbeitet seit 1985 in eigener dsc02327-2psychotherapeutischer Praxis in Hamburg.

www.mathias-witt.de

„Mein humanistisches Grundverständnis wird durch die Gewissheit getragen, dass es in jedem Menschen eine lebensbejahende innere Kraft gibt. Diese Kraft bildet die Grundlage für persönliches und gemeinsames Wachstum.

Sich immer wieder Neuem und Fremden zu öffnen, fördert Inklusion und ist gerade in der aktuellen Zeit, die nötige Herausforderung für uns alle!

Auch in der Psychotherapie stellen wir uns inneren und äußeren Herausforderungen und versuchen unseren Horizont (Grenzen) zu erweitern, um Wachstum zu erlangen. Dabei ist entscheidend, dass wir lernen, uns mit allem, was uns ausmacht, zu akzeptieren und anzunehmen. Denn nur so können wir unser inneres Potential erkennen und nutzen und uns offen auf Neues oder Fremdes einlassen. Selbsterkenntnis und Selbstliebe sind Grundlage für Beziehung mit anderen Menschen und der uns umgebenden Welt.

In diesem Sinne unterstütze und begrüße ich ausdrücklich das ganzheitliche Inklusionsverständnis von Mischa Gohlke und dem Verein „Grenzen sind relativ“!“