Nach den erfolgreichen vier „Grenzen sind relativ Festivals“ in Kiel – unterstützt durch das Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Schleswig Holstein sowie dem Amt für Kultur und Weiterbildung der Landeshauptstadt Kiel – sollen die Festivals nun auch in Hamburg und weiterführend bundesweit stattfinden.

Die inklusiven „Grenzen sind relativ Festivals“ wurden vom (ehemaligen) Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von behinderten Menschen, Herrn Hubert Hüppe, im Rahmen der Kampagne „Deutschland wird inklusiv“ ausgezeichnet. Folgende Medien haben bereits über die „Grenzen sind relativ Festivals“ in Kiel ausführlich berichtet: ARD, ZDF, NDR TV & Radio, BR3, WDR, MDR, 3sat, SWR, HR, RBB, Kieler Nachrichten, Kieler Express, Lebensart, Taubenschlag.

Inklusion ist ein in Deutschland viel diskutiertes und mit vielen Berührungsängsten behaftetes Thema. Zumeist wird Inklusion auf die „Integration“ von Menschen mit Behinderung runter gebrochen. Dabei kann, will und muss Inklusion wesentlich mehr sein! Inklusion betrifft uns ALLE! Denn: Jeder hat individuelle Behinderungen, egal ob körperlicher, mentaler, sozialer, kultureller, emotionaler oder finanzieller Natur. Die wirklichen Barrieren finden (zumeist) im Kopf statt.

Inklusion ist keine Spezialkonvention, sondern die Konkretisierung der vorhandenen Menschenrechte. Die Thematik ist höchst aktuell und die Politik hat den offiziellen Auftrag, die Gestaltung einer inklusiven Gesellschaft vorzubereiten. Die Gedanken um den Begriff Inklusion sind nicht neu, im Gegenteil. Der aktuelle „Inklusions-Hype“ bietet jedoch die große Chance, neue notwendige zukunftsweisende gesellschaftspolitische Prozesse und Strukturen auf Grundlage einer ganzheitlichen Bewusstseinsdebatte in die Wege zu leiten.

Musik, Kunst und Kultur sind wunderbare Kommunikationsmittel, um in den Dialog zu gehen und dabei Persönlichkeits- und Kommunikationsprozesse zu spiegeln und zu stärken. Die „Grenzen sind relativ Festivals“ schaffen eine übergreifende verbindende Plattform für verschiedenste Menschen, Initiativen, Szenen und Künste. Darüber bietet das frische und ganzheitlich ausgerichtete Veranstaltungsformat ein gute Alternative zur „Mainstream-Party-und-Spaß-Kultur“. Ein wichtiger Aspekt ist auch, dass man mit den „Grenzen sind relativ Festivals“ die breite Öffentlichkeit erreicht und dabei auf essentielle Themen wie Inklusion, integrales Bewusstsein und Nachhaltigkeit direkt und indirekt hinweisen kann.

Das Veranstaltungskonzept der „Grenzen sind relativ Festivals“ ist dazu plädiert, um in ganz Deutschland an verschiedenen Standorten ins Leben gerufen zu werden. An der Realisierung arbeitet das Team von „Grenzen sind relativ“ derzeit. Wenn Sie Ideen und Möglichkeiten haben, sprechen Sie uns gerne an.