GSR e.V. Public Events

Interdisziplinäre Kulturevents auf Festivals, Stadtfesten, Sport- & Kulturveranstaltungen und öffentlichen Plätzen

Aufbauend auf unsere Grenzen sind relativ Festivals in der Fabrik haben wir ein neues & frisches Projekt- und Veranstaltungsformat kreiert, welches von der Aktion Mensch gefördert wird und sich aus folgenden Modulen zusammen setzt:

  1. Interdisziplinäres Veranstaltungsformat/Label auf mindestens 15 Großveranstaltungen, bestehend aus interaktiven Erlebniswelten, Network Area und je bis zu 8 Stunden Bühnenprogramm mit Musik, Tanz, Kabarett & Video-Kunst - Headliner, Local Heroes, inklusive Acts, Gruppen von Vereinen & Schulen
  2. PR-, Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung für die gesamtgesellschaftliche Inklusion, interdisziplinäre & inklusive Kulturveranstaltungen, Dialog & Miteinander, Gemeinwohl, etc.
  3. Netzwerkarbeit, Wissenstransfer & Beratungsangebote für alle mitwirkenden Akteure, u.a. mit 10 Online-Workshops und Coaching
  4. das Kreieren von konkreten nachhaltigen Ergebnissen (Evaluation, individuelle Handouts & Toolboxes für Kooperationspartner, Projektfilm, Gründung Aktionsbündnis für interdisziplinäre Kulturveranstaltungen, etc.)

Das Projekt und die Veranstaltungen schaffen eine verbindende Plattform für Veranstalter, Künstler:innen und gemeinnützige Organisationen und trägt das Thema „gesamtgesellschaftliche Inklusion“ auf eine erfahrbare und mitreißende Art auf die Bühne, ins Publikum und in die Mitte der Gesellschaft. So können diverse Synergien, Multiplikatoren, Folgeprozesse und weiterführende Basisarbeit auf den Weg gebracht werden.

Das interdisziplinäre Veranstaltungsformat beinhaltet ein spannendes und qualitativ hochwertiges Kultur-Rahmenprogramm, welches aus 3 Säulen besteht:

  1. Bühnenprogramm: Spartenübergreifend finden verschiedene Künste (Musik, Tanz, Theater, Kabarett, Video-Kunst) und bekannte & unbekannte Künstler*innen (Headliner, Local Heroes, Nachwuchs-Acts, inklusive Acts, Gruppen von Vereinen & Schulen) eine gemeinsame Bühne
  2. Interaktive Erlebniswelten: Eine Spielwiese, bei der verschiedene Wahrnehmungen angesprochen und spannende Perspektivwechsel ermöglicht werden, durch Aktivitäten wie interaktive Malerei/Kleinkunst, Gebärdensprach-Barkeeper, Chor-Workshop...
  3. Network-Area in der sich gemeinnützige Organisationen, Initiativen, Kulturschaffende und Menschen unterschiedlicher Backgrounds (Inklusion, Kunst, Kultur, Interkulturell, Ökologie, Bildung, Sport, Frieden, ...) präsentieren, kennenlernen, austauschen und vernetzen

Daraus entsteht ein hochwertiges Gesamtkonzept, bei dem interdisziplinär Künstler:innen und unterschiedlichste Akteur:innen mit dem Publikum interagieren, von jung bis alt, Menschen mit und ohne Behinderungen, Geflüchtete, Profis, Newcomer = ALLE Menschen.

Ein Highlight des Veranstaltungsformates sind die "Art-Clashes": Die mitwirkenden Künstler*innen werden in verschiedensten Kollaborationen exklusive Performances auf die Bühne zaubern, die so noch nie so gesehen, gehört und erlebt worden sind. Den Besuchenden und der Öffentlichkeit wird die essentielle Thematik „gesamtgesellschaftliche Inklusion“ auf eine bisher unerreichte, erfahrbare und künstlerische Weise nahegebracht. Das frische und facettenreiche Veranstaltungsformat ermöglicht Raum für Begegnung, Perspektivwechsel und Inspiration.

Grenzen sind relativ e.V. als Anlaufstelle und Co-Veranstalter

Bezüglich der Veranstaltungsumsetzung kann Grenzen sind relativ e.V. - stets im engen Dialog mit dem Veranstalter - folgende Aufgaben übernehmen:

  • Finale strategische Konzeption des Veranstaltungsformats
  • Projektleitung & Projektkoordination
  • Booking Rahmenprogramm (Bühnenprogramm, Network-Area & interaktive Erlebniswelten)
  • Veranstaltungsproduktion und Veranstaltungstechnik & -logistik (Bühne, Ton, Licht...)
  • Presse-, Öffentlichkeitsarbeit & Promotion (inkl. Filmproduktion, Designs, etc.)
  • Netzwerkarbeit
  • Barrierefreie Kommunikation & Venues

Grenzen sind relativ e.V. fungiert bundesweit als Anlaufstelle, durchführender Co-Veranstalter und ist im umfangreichen Maße beratend tätig. Details zu den einzelnen Veranstaltungen werden im Dialog mit den Veranstaltern, je nach deren Settings, Zielen, Budgets und Möglichkeiten individuell ausgearbeitet.

Im Rahmen der PR- & Öffentlichkeitsarbeit (regional, überregional und bundesweit) werden wir die allgemeine Öffentlichkeit mobilisieren, umfangreiche Pressearbeit (Print, Online, TV & Radio) machen und diverse Vereine, Initiativen, Organisationen und Institutionen zu der Veranstaltung einladen. Wir erstellen die Wort-Bild-Marke, eine Micropage, die Flyer, Plakate und Social Media Banner und werden einige Filmprojekte (Teaser, Aftermovie, Social Media Clips, usw.) produzieren. Dazu werden wir zusammen mit unseren Kooperationspartner (Alive!Kultur, Netzwerk Inklusion Deutschland, UN-Label, etc.) die Veranstaltungen über die vorhandenen Social Media Kanäle, Newsletter, Netzwerke, etc. umfassend verbreiten.

Musik, Kunst und Kultur sind wunderbare Kommunikationsmittel, um in den Dialog zu kommen und dabei persönliche Entwicklungsprozesse zu unterstützen, für die Bedürfnisse anderer zu sensibilisieren, den Perspektivwechsel anzuregen, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und gesamtgesellschaftliche Entwicklungsprozesse zu reflektieren und zu unterstützen.


Bühnenprogramm:

  • Spannend ist es immer wieder, wenn verschiedenste Künste wie Live-Musik, Kabarett, Tanz, Theater und Film sowie bekannte & unbekannte Künstler, Nachwuchs-Acts und Vereine eine gemeinsame Bühne finden.
  • Booking Bühnenprogramm: Wir haben ein großes Künstlernetzwerk mit vielen direkten Kontakten zu bekannten und unbekannten Künstlern
  • Zum großen Finale kann z.B. eine gemeinsame Live-Performance parallel zum Musikvideo „AndersSein vereint – Inklusionssong für Deutschland“ (und/oder “2. Inklusionssong” ab Herbst 2022) gemacht werden.
  • Unser Moderator Markus Riemann wird durch das Programm führen, einige Vereine/Projekte vorstellen und Interviews mit den Künstlern machen.

Interaktive Erlebniswelten:

  • Es wird eine Spielwiese kreiert, bei der verschiedenste Sinne & Wahrnehmungen angesprochen und spannende Perspektivwechsel ermöglicht werden
  • Lokale Akteure (Vereine, Musikgruppen, usw.) werden im Vorfeld eingeladen, bei dem Inklusionssong AndersSein vereint (und/oder “2. Inklusionssong” ab Frühjahr 2023) auf der Bühne im Chor mitzusingen und diesen im Vorfeld des Konzerts zusammen mit der Mischa Gohlke Band einproben
  • Gebärdensprach-Barkeeper, interaktive Aktionen, Kleinkunst zum Mitmachen, usw.
  • Künstlerische Präsentationen zu den Themen Inklusion,
    Grenzen, Miteinander, Frieden, Umwelt, Utopien, usw.

Network-Area:

  • Hier können sich verschiedenste Vereine, Initiativen, Institutionen bzw. MENSCHEN präsentieren, kennenlernen, austauschen und vernetzen

Inklusion & Inklusionsverständnis

Bei Inklusion gibt es keine Diskussion um Inklusion.

Wolfgang S. Zechmayer

Inklusion ist ein in Deutschland viel diskutiertes und mit vielen Berührungsängsten behaftetes Thema. Zumeist wird Inklusion auf die „Integration“ von Menschen mit (formal anerkannter) Behinderung runter gebrochen. Dabei kann, will und muss Inklusion wesentlich mehr sein!

  • Wir ALLE sind „behindert“. Egal ob körperlicher, mentaler, sozialer, kultureller, emotionaler, empathischer, finanzieller oder/und struktureller Natur. Viele Barrieren finden in den Köpfen statt.
  • Inklusion ist keine Spezialkonvention, sondern die Konkretisierung der vorhandenen universellen Menschenrechte.
  • Wir brauchen einen grundlegenden gesellschaftspolitischen strukturellen Wandel sowie eine differenzierte Auseinandersetzung, was sich hinter Bewusstsein, Wahrnehmung, Kommunikation und den scheinbaren Realitäten überhaupt verbirgt.

Im Sinne eines ganzheitlichen Inklusionsverständnisses umfasst Inklusion alle Aspekte, die das Leben in einer komplexen heterogenen Gesellschaft ausmachen: soziale, bildungspolitische, wirtschaftliche, konsumelle, ökologische, kulturelle, spirituelle, dezentrale, globale, persönliche, zwischenmenschliche und kollektive Themenbereiche können nicht mehr getrennt voneinander, sondern müssen – in Beziehung zueinander stehend – als Ganzes wahrgenommen (und angenommen) werden.

Die Gedanken um den Begriff Inklusion sind nicht neu, im Gegenteil. Der aktuelle „Inklusions-Hype” bietet jedoch die große Chance – auf Grundlage einer ganzheitlichen Bewusstseinsdebatte – zukunftsweisende gesellschaftspolitische Prozesse und Strukturen bzw. die „Gesellschaft von morgen” in die Wege zu leiten. Inklusion betrifft uns ALLE!

Musik, Kunst und Kultur sind wunderbare Kommunikationsmittel, um in den Dialog zu kommen und dabei persönliche Entwicklungsprozesse zu unterstützen, für die Bedürfnisse anderer zu sensibilisieren, Denkblockaden aufzudecken und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

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