Aufbauend auf unsere erfolgreichen Kulturfestivals in Hamburg (Fabrik & Knust) und in Kiel (Pumpe, KulturForum & Räucherei) haben wir nun das neue frische Veranstaltungsformat “Support Inklusion – Support mal anders!” kreiert, welches im Rahmen von Festivals, Stadtteil- und Straßenfesten, Kulturveranstaltungen, usw. umgesetzt wird.

Das interdisziplinäre Veranstaltungsformat beinhaltet ein spannendes und qualitativ hochwertiges Kulturprogramm, bei dem

a) Künstler, gemeinnützige Organisationen und Netzwerke unterschiedlichster Backgrounds zusammen kommen

b) den Besuchern vor Ort die essentielle Thematik „gesamtgesellschaftliche Inklusion“ auf eine erfahrbare, mitreißende und künstlerische Art und Weise Nahe gebracht wird

Das Veranstaltungsformat umfasst 3 Säulen: Bühnen-Performance, Network-Area und interaktive Erlebniswelten/Aktionen.

Sinn und Zweck:

Mit dem „Inklusions-Support“ können wir dazu beitragen, für Thematik zu sensibilisieren & zu begeistern und mit der „gesamtgesellschaftlichen Inklusion“ mehr in der Mitte der Gesellschaft anzukommen. Darüber hinaus schafft man mit dem Veranstaltungsformat eine erfrischende kulturelle Abwechslung und bringt verschiedenste Menschen, Netzwerke und Themen zusammen. So können diverse Synergien, Multiplikatoren und weiterführende Basisarbeit auf den Weg gebracht werden.

Umsetzung „Support Inklusion – Support mal anders!“

Unser Aktionsbüro „Grenzen sind relativ e.V.“ entwickelt zusammen mit dem Veranstalter ein individuell abgestimmtes strategisches Veranstaltungskonzept inklusive Finanzplanung. Darauf aufbauend stellen wir ein spannendes facettenreiches Bühnenprogramm zusammen und planen die die Network-Area und interaktiven Erlebniswelten/Aktionen. Darüber hinaus können wir auch in den Bereichen Design, Film, Marketing, Ton- & Veranstaltungstechnik und Personal am Veranstaltungstag auf unser großes Netzwerk zurückgreifen. Im Rahmen der PR- & Öffentlichkeitsarbeit mobilisieren wir die allgemeine Öffentlichkeit, machen umfangreiche Pressearbeit (Print, Online, TV & Radio) und laden diverse Vereine, Initiativen, Organisationen und Institutionen zu der Veranstaltung ein.

1) Bühnenprogramm:

  • Spannend ist es immer wieder, wenn verschiedenste Künste wie Live-Musik, Kabarett, Tanz, Theater und Film sowie bekannte & unbekannte Künstler, Nachwuchs-Acts und Vereine eine gemeinsame Bühne finden.
  • Zu unserem großen Künstlernetzwerk gehören u.a. die Mischa Gohlke Band, Martin Fromme, Kassandra Wedel, uvam.
  • Zum großen Finale kann z.B. eine gemeinsame Live-Performance parallel zum Musikvideo „AndersSein vereint – Inklusionssong für Deutschland“ (oder “2. Inklusionssong” ab Sept. 2020) gemacht werden.
  • Unser Moderator Markus Riemann wird durch das Programm führen, einige Vereine/Projekte vorstellen und Interviews mit den Künstlern machen.

2) Interaktive Erlebniswelten:NDR Inklusionsfackel

  • Es wird eine Spielwiese kreiert, bei der verschiedenste Sinne & Wahrnehmungen angesprochen und spannende Perspektivwechsel ermöglicht werden
  • Lokale Akteure (Vereine, Musikgruppen, usw.) werden im Vorfeld eingeladen, bei dem Inklusionssong AndersSein vereint (oder “2. Inklusionssong” ab Sept. 2020) auf der Bühne im Chor mitzusingen und diesen im Vorfeld des Konzerts zusammen mit der Mischa Gohlke Band einproben
  • Gebärdensprach-Barkeeper, interaktive Aktionen,  Kleinkunst zum Mitmachen, usw.
  • Künstlerische Präsentationen zu den Themen Inklusion,
    Grenzen, Miteinander, Frieden, Umwelt, Utopien, usw.

3) Network-Area:

  • Hier können sich verschiedenste Vereine, Initiativen, Institutionen bzw. MENSCHEN präsentieren, kennenlernen, austauschen und vernetzen

Inklusion & Inklusionsverständnis

 „Bei Inklusion gibt es keine Diskussion um Inklusion.“05_buehne_DSCF9530 (Wolfgang S. Zechmayer, Schauspieler)

Inklusion ist ein in Deutschland viel diskutiertes und mit vielen Berührungsängsten behaftetes Thema. Zumeist wird Inklusion auf die „Integration“ von Menschen mit (formal anerkannter) Behinderung runter gebrochen. Dabei kann, will und muss Inklusion wesentlich mehr sein!

  • Wir ALLE sind „behindert“. Egal ob körperlicher, mentaler, sozialer, kultureller, emotionaler, empathischer, finanzieller oder/und struktureller Natur. Viele Barrieren finden in den Köpfen statt.
  • Inklusion ist keine Spezialkonvention, sondern die Konkretisierung der vorhandenen universellen Menschenrechte.
  • Wir brauchen einen grundlegenden gesellschaftspolitischen strukturellen Wandel sowie eine differenzierte Auseinandersetzung, was sich hinter Bewusstsein, Wahrnehmung, Kommunikation und den scheinbaren Realitäten überhaupt verbirgt.

Im Sinne eines ganzheitlichen Inklusionsverständnisses umfasst Inklusion alle Aspekte, die das Leben in einer komplexen heterogenen Gesellschaft ausmachen: soziale, bildungspolitische, wirtschaftliche, konsumelle, ökologische, kulturelle, spirituelle, dezentrale, globale, persönliche, zwischenmenschliche und kollektive Themenbereiche können nicht mehr getrennt voneinander, sondern müssen – in Beziehung zueinander stehend – als Ganzes wahrgenommen (und angenommen) werden.

Die Gedanken um den Begriff Inklusion sind nicht neu, im Gegenteil. Der aktuelle „Inklusions-Hype” bietet jedoch die große Chance – auf Grundlage einer ganzheitlichen Bewusstseinsdebatte – zukunftsweisende gesellschaftspolitische Prozesse und Strukturen bzw. die „Gesellschaft von morgen” in die Wege zu leiten. Inklusion betrifft uns ALLE!

Musik, Kunst und Kultur sind wunderbare Kommunikationsmittel, um in den Dialog zu kommen und dabei persönliche Entwicklungsprozesse zu unterstützen, für die Bedürfnisse anderer zu sensibilisieren, Denkblockaden aufzudecken und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.